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Samstag, 9. Dezember 2023

Blotzeiten - das kommende Yulfest

 


Immer wieder gab und gibt es Diskussionen über die korrekten Blotzeiten. Dies wurde hier im Blog umfangreich dargestellt, nach aufwendiger Recherche. Das Yul Blot eines der wichti9gen Blots im germanischen Heidentum steht bald wieder vor der Tür und ist zur heidnischen Zeiot niemals mit der Wintersonnenwende verknüpft gewesen, die andere Blots werden grundsätzlich auch niemals nach Sonnenwenden oder gar Equinoxen ausgerichtet. Wie hier hinlänglich beschrieben wurde, sond dies Blotzeiten nach dem Sonnenkalender christliche Überformungen und werden heute aus purer Bequemlichkeit und Gedanlkenlosigkeit zur falschen Zeit ausgeführt bzw, weil die Ausführenden dem Nationalsozialismus nahestehen oder eigentlich okkulten Organisationen angehören, aus dem Bereich der organisierten Freimaurerei oder Sekten um Aleister Crowle herum.

Freimaurer versuchen immer wieder, das germanische Heidentum, wie auch andere heidnische Religionen für sich zu reklamieren und verfälschen, deren Geschichte auch erheblich. Die Umwandlung in einen Sonnenkult ist dabei essentiell. Norwegen mit König Haakon als deren oberster Logenbruder ist das aktuellste Beispiel auch im Bereich historischer universitärer Forschung. Als Anhaltspunkt gilt folgendes: echte Blots finden zum Vollmond nach dem Neumond nach der Wintersonnenwende oder der Sommersonnenwemde statt usw. Das kommende Yul ist demnach am 25.1.2024.

Es ist mittlerweile auch bekannt, dass in Deutschland hochrangige Logenbrüder in die überlieferten Traditionen wieder versuchen einzugreifen, um diese zu verfälschen. Dabei soll es sich sogar um Polizisten aus der obersten Führungsebene der Polizeigewerkschaft handeln und deren Anhang. Zudem soll aich der deutsche Auslandsgeheimdient als Basissammelpunkt der deutschen Freimaurerei daran ein großes Interesse haben. Wie dem auch sei, nachgemachte Blots zu Sonnenwenden, Equinoxen stelllen eine Pseudoreligion dar und so wirken sie auch.

Samstag, 10. Oktober 2020

When to blot and when not to blot - Jahreskreise und Blottermine

Wie schon hier publiziert, geschahen die wichtigen Blots der germanischen Gruppen bis zur Christianisierung bzw. bis zum Entstehen eines anzunehmenden Synkretismus zwischen Heidentum und Christentum, so ab dem 4. Jahrhundert im Süden, also Kontinentaleuropa, nach einem luni-solaren Kalender. Demnach gab es in der Germania Magna drei grosse Blots: Jul, im ersten Vollmond nach dem Neumond nach der Wintersonnenwende, meist Mitte Januar bis Anfang Februar, dann Sumarmal zu Sommeranfang um das heutige christliche Ostern herum und dann Mittsommer im ersten Vollmond nach dem Neumond nach der Somersonnenwende, meist Mitte Juli bis Anfang August. Dort wo man die Sonnenwenden gar nicht sehen konnte, also im nördlichen Skandinavien und Island wurden feste Termine gesetzt, also Mitte Januar für Jul, Mitte Juli für Mittsommer usw. Ein "Sonnenrad" oder "Jahreskreise" sind wie schon bemerkt, okkulte bzw. christlich-römische Konstruktionen, die die Alte Sitte der Heiden deutlich konterkarieren, aber das ist nicht Thema hier. 

Veröffentlichungen von echten Blotterminen führen in der Bundesrepublik Deutschland immer wieder zu Nachstellungen durch Behörden und Geheimdienste,  Israel, Frankreich udn Russland lassen grüssen, sowie die US Armee allen voran. Sucht sie Euch bitte selber heraus oder nehmt einfach jeden Vollmond. Die religiöse Praxis findet man hier. 



Was passiert also zwischen den grossen Blots? Bis zu Sumarmal zum Beispiel das heiter-ausgelassene Froblot und danach, nach 2 Monaten ca., wenn die Schwangerschaften nicht zu verbergen waren, das Varblot, das man auch gerne zu Sumarmal abhielt. Und sonst bisweilen Blots nach Bedarf oder auch nicht, So wurden zur dunkelsten Jahreszeit um die Wintersonnenwende herum zu Hause herumgemunklelt auf diverse Art, mit Elbenblots - Alfablots, Ahnengedenken usw. aber eben privat. Sonst hatte man auch engere Beziehungen zu einzelnen Götern, die man beopferte, wenn das Schicksal es erforderte, aber keine Gemeinschaftsblots im Allgemeinen.

Auffällig ist eine leere Zeit zwischen Sumermal und Mittsommer. Und auch Mittsommer war das kleinste und unbedeutendste Blot der drei grossen Blots - die Arbeit war zu schwer im Juli/ August und man kannte die Erntemenge noch nicht. Man opfert nicht gross und auffällig in dieser Zeit, weil die Götter ihre Kraft, megin, schon überall zeigen zwischen Ostern und Mittsommer. Diejenigen die gut nach heidnischer Sitte getan und gearbeitet hatte, genossen die Auswirkungen und taten denn auch nichts auf den Altar. Das ist auch gar nicht so gut und vielversprechend, wenn es "denn läuft" im Leben. Nach Mittsommer ging es denn wieder los, angesichts der eingebrachten Ernten und zu erwartenden Nachwuchsfreuden.  Denn es ging in de Alten Sitte darum, die Sippe zu stärken und zu vergrössern und gesund zu erhalten, an allererster Stelle.
Im Sommer ist oft Blotpause. 


Dienstag, 17. Dezember 2019

Jul / Yol 2019 / 2020: 9.Januar

Jul oder Yol findet dieses Jahr am 9. Januar statt, dem erstem Vollmond nach dem Neumond nach der Wintersonnenwende. Am 21. 12. dem Thomastag, könnt Ihr schon mit dem Kardinal Woelki und Co Alfablot vorfeiern oder was auch immer. Der interessiert sich auch stets für die Alte Sitte und weiss mehr als er sagt und ihm lieb ist ;-))


Kleine Feste um die Wintersonnenwende, manchmal Alfablot genannt, gebührten den Haus- und Hofgeistern und wurden immer im engsten Sippen- und Familienumfeld hinter verschlossenen Türen abgehalten. Alle Türen blieben bis nach den Rauhnächten verschlossen, sogar Wanderer blieben aussen vor. Niemand beteiligte sich an Aktivitäten schon Tage vor der Wintersonnenwende bis nach dem 6. Januar. Dann wurde wieder der Stamm und die erweiterte Sippe usw. in eine öffentliches Fest mit einbezogen: Yol, Jule, Jul, dass mitunter erst Anfang Februar gefeiert wurde, je nach Mond.

Viel Spass und den Jul-Eber nicht vergessen...

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Frohe Weihnachten, schönes Julfest - wie auch immer

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern frohe Weihnachten oder schönes Julfest - wie auch immer und wünschen allen und jedem, dieses mit Sicherheit synkretistischste aller mittel-und nordeuropäischen Feste so zu begehen, wie es ursprünglich gemeint war : besinnlich. Das legt schon die zeitliche Lage auf die Wintersonnenwende nahe und die terminliche Übereinstimmung mit den vorchristlichen Alfablots, die in Südgermanien laut Firne-Sitte Thüringen wohl auch um die Zeit der Wintersonnenwende stattfanden, während diese in Skandinavien schon einige Monate vorher abgehalten wurden.

Das alte heidnische Julfest fand dagegen immer am ersten Vollmond nach dem Neumond nach der Wintersonnenwende statt und nicht um die Wintersonnenwende herum - zu der fanden aber die heidnsischen Alfablots in ganz geschlossener familiärer Gesellschaft statt, die den Geist der späteren deutschen Weihnacht vorwegnahmen.

In der Zeit der Alten Sitte zog man sich in diesen Nächten und auch Tagen vollständig zurück und blieb allein oder unter sich in der unmittelbaren Sippe - Gäste wurden fast nie aufgenommen, die Häuser blieben verschlossen, während dort diversen Hausgeistern, Elben und Vättr geopfert wurden. Die Wilde Jagd Odins zog durch die Lüfte und es verbot sich schon deshalb, Arbeiten außer Haus durchzuführen und "Wanderern" wurde mit grösster Vorsicht und Misstrauen begegnet. Es könnte ja der Alte in diversen Verkleidungen sein oder ein Einherjer und im Gegensatz zu heutigen Phantasten wollten unsere Vorfahren damit so wenig wie möglich zu tun haben, denn die Gaben des Wanderers alias Odins konnten bisweilen auch Tod und Ruin bedeuten ohne das dies vorab zu erkennen gewesen wäre - Odins Vielschichtigkeit, oft als  Tricks und Schliche erlebt, war bisweilen im Volk gefürchtet - so sehr man ihn auch im Krieg brauchte und für allerlei Magie und Strategie. Er ist der magische Wanderer durch die 9 Welten und gleichzeitig oberster Kriegsherr und dadurch steht er immer jenseits von Gut und Böse - für den Normalbürger der Antike und des frühen Mittelalters und dessen Alltagsleben eher unberechenbar und gefährlich. Ebenso waren die gefallenen Krieger/ Einherjer aus dem Heer Odins, die speziell in den Rauhnächten durch die Lüfte reisten keine antike Unterhaltung, sondern eher eine Bedrohung, der man auszuweichen trachtete.

Das alte Julfest wurde dagegen Mitte Januar bis Mitte Februar öffentlich gefeiert und hatte den offenen Charakter der Begegnung, Andere nennen es ein Gelage.  Mit dem Charakter der heute weltweit berühmten  "German Christmas" hatte es nur wenig gemein. Ich persönlich glaube, die Christen erkannten den besinnlichen Wert der alten Alfablots/Hausblots zur Sonnenwende und konnten so eine schnelle Akzeptanz des christlichen Weihnachtsfests erreichen. Die Übertragung des Namens Julfest auf diese neue Feierlichkeit tat ihr Übriges dazu. So konnte ein vollkommen neuer Inhalt: die Ankunft eines neuen Gottes mit ganz anderen Eigenschaften als man es in der "Germanic Heathen Lore" bislang kannte, sehr elegant und wirkungsvoll verankert werden. Die Reaktionen sollen sehr unterschiedlich ausgefallen sein. So wird überliefert, dass gesagt wurde: "Aber wir haben doch unseren Balder, und dieser Christus ist doch fast genauso, können wir viellicht auch gebrauchen. Und wird man wirklich die Schulden alle los?". Aber auch dieser Vergleich ist nicht so treffend, wie es sich manche vorgestellt hatten und die Missionare "vermittelten" die Unterschiede zwischen Balder und Christus auf brachiale bis sanftere Art und Weise durch Verbote bis zur Überredung. Später verlegten wohl die christlichen Herrscher auch den Termin des alten heidnischen Julfestes von Januar/ Februar auf den den 21.-24.12. und schlossen damit die Umwandlung des heidnischen Julfestes in das Geburtsfest des christlichen Messias ab. Mehr zu den authentischen Blotzeiten hier: Time for Blot: authentische Blotzeiten
Es ist im übrigen ein wenig bekannter, aber wichtiger Fakt, dass die heidnischen Bezüge des christlichen Weihnachtsfestes einigen Muslimen bekannt sind und Ablehnung auslösen.


Besonders bedanken möchte ich mich für die Spenden, die überraschend reichlich aus allen Teilen der wissenschaftlichen Welt besonders in dieser Zeit bei mir eingehen. Danke schön, ich arbeite weiter unabhängig an der Wahrheit!

Thank you very much for your donations. I will continue researching and telling the truth.

Bild: Robert Chambers: Schleppen eines Julklotzes aus dem Wald 1832, gemeinfrei